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Glossar

Dieses mehrsprachige Glossar enthält leicht verständliche Definitionen der wichtigsten wissenschaftlichen Begriffe, die auf dieser Website im Bereich Risikobewertung verwendet werden. Begriffe und ihre Definitionen erscheinen in unseren Kommunikationsprodukten als Popup-Notizen und dienen der Erläuterung von Konzepten für Personen ohne Fachkenntnisse.
Bei den englischsprachigen Begriffen wird durchgängig die übliche englische Schreibweise verwendet. Akronyme werden großgeschrieben. Die englischsprachigen Begriffe werden kleingeschrieben. Die Einträge werden ins Französische, Deutsche, Italienische und Spanische übersetzt.
Das Glossar ist ein lebendiges Dokument, das regelmäßig aktualisiert wird. Relevante fehlende Begriffe können unter Verwendung des Online-Formulars „Ask A Question“ vorgeschlagen werden.

Haftungsausschluss: Die Definitionen im Glossar dienen dazu, den Nutzern dieser Website zu helfen, wissenschaftliche Terminologie zu verstehen. Die Definitionen können sich von denen in den Rechtsvorschriften der Europäischen Union und im EFSA-Journal unterscheiden.

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Veränderung in Bezug auf Gesundheit, Wachstum, Verhalten oder Entwicklung eines Organismus, die dessen Fähigkeit sich zu entwickeln oder zu überleben beeinträchtigt.

Lebewesen (z.B. Insekt, Nagetier, Unkraut, Pilz oder Virus), das eine schädliche Wirkung auf Pflanzen und/oder deren Produkte (z.B. Saatgut oder Früchte) ausübt.

Meldeverfahren, im Rahmen dessen tatsächliche oder potenzielle Risiken im Zusammenhang mit dem Auftreten, dem Ausbruch oder der Verbreitung von Schädlingen identifiziert werden, die laut Definition eine Quarantäne in einem bestimmten geografischen Gebiet erforderlich machen.

Begriff zur Beschreibung der unzähligen Formen der Interaktion zwischen Mensch und Tier, über die sich Übertragungswege für Krankheiten (z.B. über Lebensmittel oder kontaminierte Umgebungen) ermitteln lassen.

Wissenschaftlicher Prozess, der vier Stufen umfasst: Gefahrenidentifizierung, Gefahrencharakterisierung, Expositionsabschätzung und Risikocharakterisierung.

Dosis oder Exposition, unter der keine schädlichen Wirkungen nachgewiesen werden.

Ein erster Schritt zur Ermittlung des Expositionsniveaus gegenüber einem Stoff in einer Population zum Zweck der Risikoabschätzung. Hierbei wird die Lebensmittelaufnahme mit der wahrscheinlichen chemischen Konzentration kombiniert, um eine Schätzung der chemischen Exposition zu ermöglichen.

Die Artempfindlichkeitsverteilung (Species Sensitivity Distribution – SDD) ist ein Modell der unterschiedlichen Empfindlichkeit einer Art gegen eine bestimmte Schadensquelle (z.B. Dürre, Schädlingsbefall oder Exposition gegenüber chemischen Stoffen).

Verfahren, bei dem die EFSA im Rahmen ihrer regulären Tätigkeit eine Frage identifiziert, deren weitere Untersuchung sie für notwendig erachtet.

In Bezug auf einen Stoff wird dieser Faktor von Risikobewertern verwendet, um eine Referenzdosis abzuleiten, die als sicher eingestuft wird oder unter der das Auftreten einer schädlichen Wirkung unwahrscheinlich ist. Der Wert des Sicherheitsfaktors hängt von der toxischen Wirkung, der Größe und Art der zu schützenden Population und der Qualität der verfügbaren (öko-)toxikologischen Daten und Expositionsdaten ab.

Differenz zwischen der tatsächlichen Aufnahme eines Stoffs durch eine Population und der geschätzten täglichen Dosis im Laufe eines Lebens, die Experten als sicher erachten.

Die spezifischen Ziele für eine Umweltverträglichkeitsprüfung (Environmental Risk Assessmet – ERA) in Bezug auf die Fragen, was, wo, über welchen Zeitraum und mit welchem Grad an Gewissheit zu schützen ist.

Subtyp eines Mikroorganismus, der durch seine genetische Zusammensetzung definiert ist; im Falle von Escherichia coli O157 beispielsweise bezieht sich der Teil „O157“ des Namens auf den Stamm.

Spezifikationen, die auf die Harmonisierung der Probenahme in Mitgliedstaaten zur Analyse gefährlicher oder nützlicher Stoffe in Lebens- und Futtermitteln sowie in Wasser abzielen.

Messgröße für die Wahrscheinlichkeit (Zuverlässigkeit) eines Ergebnisses, basierend auf statistischen Tests.

Systematische Vorgehensweise zur Planung der Anzahl und Art von Proben, die für eine Untersuchung benötigt werden.

Differenz zwischen dem über die Nahrung (vorwiegend über Proteine) aufgenommenen und vom Körper (über Urin, Stuhl und Schweiß) ausgeschiedenen Stickstoff.

Veränderung der Umstände, z.B. Dürre, Schädlingsbefall oder Exposition gegenüber chemischen Stoffen, die oftmals negative Auswirkungen auf einen Organismus oder eine Population hat.

Bezieht sich auf Teile organischer Moleküle, von denen man annimmt, dass sie für schädliche Wirkungen (z.B. Genotoxizität) verantwortlich sind, und die zur Vorhersage der Toxizität ähnlicher Verbindungen verwendet werden können.

Eine identifizierbare Untergliederung einer Population, z.B. Kleinkinder. Bei Menschen spricht man auch von Bevölkerungsgruppe.

Eine Wechselwirkung, durch die Ergebnisse (Effekte) multipliziert werden. Der entsprechende Ausschlag kann positiv oder negativ sein.

Pestizid, das sich im gesamten Zielorganismus (z.B. Insekt, Nagetier oder Unkraut) verteilt, ohne seine Wirksamkeit zu verlieren.

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