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Glossar

Dieses mehrsprachige Glossar enthält leicht verständliche Definitionen der wichtigsten wissenschaftlichen Begriffe, die auf dieser Website im Bereich Risikobewertung verwendet werden. Begriffe und ihre Definitionen erscheinen in unseren Kommunikationsprodukten als Popup-Notizen und dienen der Erläuterung von Konzepten für Personen ohne Fachkenntnisse.
Bei den englischsprachigen Begriffen wird durchgängig die übliche englische Schreibweise verwendet. Akronyme werden großgeschrieben. Die englischsprachigen Begriffe werden kleingeschrieben. Die Einträge werden ins Französische, Deutsche, Italienische und Spanische übersetzt.
Das Glossar ist ein lebendiges Dokument, das regelmäßig aktualisiert wird. Relevante fehlende Begriffe können unter Verwendung des Online-Formulars „Ask A Question“ vorgeschlagen werden.

Haftungsausschluss: Die Definitionen im Glossar dienen dazu, den Nutzern dieser Website zu helfen, wissenschaftliche Terminologie zu verstehen. Die Definitionen können sich von denen in den Rechtsvorschriften der Europäischen Union und im EFSA-Journal unterscheiden.

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E


Nummer, die in der Europäischen Union verwendet wird, um erlaubte Lebensmittelzusatzstoffe zu kennzeichnen. Eine E-Nummer bedeutet, dass ein Zusatzstoff Sicherheitstests bestanden hat und seine Verwendung genehmigt wurde.

Gruppe von Menschen, die bei der Bewertung von Ernährungsbedürfnissen bzw. der gesundheitlichen Auswirkungen von Stoffen besonderer Berücksichtigung bedürfen; z.B. Schwangere, Kleinkinder und Menschen, die durch ihre Umgebung höheren Dosen von Stoffen ausgesetzt sind.

Bezeichnet (in Bezug auf Krankheiten) das dauerhafte Vorkommen in einer Population oder Region, sei es inaktiv oder aktiv gemäß Messungen im Rahmen klinischer Tests. Kann sich auch auf Organismen beziehen.

Beschreibt (in der Medizin) u.a. Stoffe, die im Körper selbst entstehen, z.B. körpereigenes Cholesterin.

Chemischer Stoff, der in Wechselwirkung mit dem endokrinen System (Hormonsystem) des Körpers treten kann.

Stoff, der das endokrine System (Hormonsystem) beeinträchtigt und zu negativen Auswirkungen für Organismen und/oder deren Nachkommen führt.

Physisches oder chemisches Ergebnis, das anhand von Tests bewertet werden kann, wie z.B. der Blutdruck oder Konzentrationen eines möglichen Giftstoffs im Körper.

Umfasst alle schädlichen Wirkungen auf die Entwicklung von ungeborenen Kindern, Neugeborenen, Kleinkindern oder Kindern bei Exposition gegenüber einem Giftstoff.

Protein, das eine bestimme Reaktion im Körper auslöst oder beschleunigt; beispielsweise unterstützen Enzyme im Verdauungssystem den Abbau von Lebensmitteln in Nährstoffe.

Verbreitetes Auftreten einer Infektionskrankheit in einer Gemeinschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Die Epidemiologie untersucht, wie oft und weshalb Krankheiten und andere gesundheitliche Beeinträchtigungen in verschiedenen Gruppen von Menschen auftreten. Dies umfasst die Untersuchung von gesundheitsbezogenen Messgrößen (z.B. Exposition gegenüber Pestiziden oder Vitaminmangel) in einer Population und wie sich diese auf das Risiko einer Gesundheitsbeeinträchtigung auswirken können..

Messgröße, anhand derer bestimmt wird, wie weit verbreitet und schwerwiegend eine Gefährdung in einer bestimmten Population ist, oder die als Indikator im Hinblick auf Risiken für die menschliche Gesundheit dient; z.B. können schlechte Hygienebewertungen im Gastronomiebereich stellvertretend für ein Risiko von Lebensmittelvergiftungen stehen.

Unter Umweltverträglichkeitsprüfung (Environmental Risk Assessment – ERA) versteht man die Bewertung des potenziellen Schadens für die Umwelt durch einen Stoff, eine Aktivität oder ein natürliches Ereignis. Dies kann sich auf die Einführung genetisch veränderter Pflanzen, den Einsatz von Pestiziden oder die Ausbreitung von Pflanzenschädlingen beziehen.

Haltung von Pflanzen in einer Nährlösung anstelle von Boden; auch als Hydroponik oder Hydrokultur bezeichnet.

Die Ernährungswissenschaft befasst sich mit der Frage, wie Ernährung und lebensnotwendige Bedürfnisse des Körpers zusammenhängen.

Zum Zwecke der Risikobewertung ermittelte Menge eines von Menschen oder Tieren über die Nahrung aufgenommenen Stoffs, der Lebensmitteln entweder absichtlich zugesetzt wird oder sich unbeabsichtigterweise darin findet (z.B. ein Nährstoff, Zusatzstoff oder Pestizid).

Wechselwirkung zwischen einem Pathogen (einem krankheitsverursachenden Organismus, z.B. einem Bakterium, Virus oder Parasiten) und dem Lebewesen (bzw. Wirt), bei dem die Krankheit auftreten kann.

Jeder Stoff, den ein Lebewesen über die Nahrung aufnehmen muss, um eine normale Gesundheit und Entwicklung sowie ein normales Wachstum zu unterstützen.

Bezeichnung für Richtlinien und Gesetze in Europa, die in ihrer Gesamtheit den Verbraucher schützen sollen.

Beschreibt (in der Medizin) u.a. Stoffe im menschlichen Körper, die aus externen Quellen in der Ernährung oder der Umwelt stammen, z.B. Tierarzneimittelrückstände.

Konzentration oder Menge eines bestimmten Stoffs, die von einem Menschen, einer Population oder einem Ökosystem mit einer bestimmten Häufigkeit über einen bestimmten Zeitraum hinweg aufgenommen wird.

Einer der Hauptschritte der Risikobewertung, bei dem es um eine eingehende Bewertung der Frage geht, wer oder was einer Gefahr ausgesetzt ist, und in welchen (zu quantifizierenden) Mengen.

Protein, das anhand bestimmter DNA-Informationen („Bauplan“) gebildet wird. In der Regel ist damit ein Protein gemeint, das infolge der genetischen Manipulation eines Organismus hergestellt wird.

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