Direkt zum Inhalt

Glossar

Dieses mehrsprachige Glossar enthält leicht verständliche Definitionen der wichtigsten wissenschaftlichen Begriffe, die auf dieser Website im Bereich Risikobewertung verwendet werden. Begriffe und ihre Definitionen erscheinen in unseren Kommunikationsprodukten als Popup-Notizen und dienen der Erläuterung von Konzepten für Personen ohne Fachkenntnisse.
Bei den englischsprachigen Begriffen wird durchgängig die übliche englische Schreibweise verwendet. Akronyme werden großgeschrieben. Die englischsprachigen Begriffe werden kleingeschrieben. Die Einträge werden ins Französische, Deutsche, Italienische und Spanische übersetzt.
Das Glossar ist ein lebendiges Dokument, das regelmäßig aktualisiert wird. Relevante fehlende Begriffe können unter Verwendung des Online-Formulars „Ask A Question“ vorgeschlagen werden.

Haftungsausschluss: Die Definitionen im Glossar dienen dazu, den Nutzern dieser Website zu helfen, wissenschaftliche Terminologie zu verstehen. Die Definitionen können sich von denen in den Rechtsvorschriften der Europäischen Union und im EFSA-Journal unterscheiden.

A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T Ü V W Z

K


Krebs verursachende Eigenschaft eines Stoffs, wenn ein Tier oder ein Mensch diesem ausgesetzt ist.

Technik, die angewendet wird, um eine exakte genetische Kopie eines Tieres zu erstellen.

Gruppe von Nährstoffen, zu denen Zucker, Stärke und Ballaststoffe zählen.

Schaffung eines genetisch veränderten Organismus (GVO) mit mehr als einer genetischen Veränderung. Dies kann erreicht werden durch a) die Kreuzung zweier GVO, von denen jeder einen oder mehrere zuvor existierende Veränderungen aufweist, b) das Vornehmen einer zweiten genetischen Veränderung an einem existierenden GVO oder c) die Einführung mehrere Gene oder Merkmale zugleich.

Begriff aus der Statistik, mit dem ein Bereich innerhalb einer Verteilung beschrieben wird, in dem erwartungsgemäß die meisten Daten liegen; z.B. die Erwartung, dass 95% der Erwachsenen zwischen 1,40 m und 1,90 m groß sind.

Schätzung, die auf Vorsicht bedacht ist oder ein „Worst-Case-Szenario“ darstellt. Häufig bei der Risikobewertung angewandt, um sicherzustellen, dass dem größtmöglichen Risiko Rechnung getragen wird.

Alle in Lebensmitteln zu findenden Stoffe, die nicht absichtlich zugesetzt wurden. Kontaminanten können auf Verpackung, Lebensmittelverarbeitung und -transport, landwirtschaftliche Praktiken oder den Einsatz von Tierarzneimitteln zurückzuführen sein. Der Begriff deckt nicht die Kontamination durch Insekten oder Nagetiere ab.

Statistischer Begriff, mit dem die Beziehung zwischen zwei Variablen (z.B. Calciumaufnahme und Knochenwachstum) beschrieben wird.

Erhöhtes Auftreten von Krankheitsfällen im Vergleich zu der in einer Population im Normalfall zu erwartenden Häufigkeit. Ein Ausbruch kann in einem begrenzten geografischen Gebiet auftreten oder sich über mehrere Länder erstrecken. Er kann einige Tage oder Wochen, aber auch mehrere Jahre andauern.

Beschreibt die Auswirkungen einer Krankheit auf eine Population in Bezug auf Gesundheitsbeeinträchtigungen, Sterblichkeitsrisiko, finanzielle Behandlungskosten oder andere anerkannte Indikatoren.

Vorgang, bei dem Mikroben unabsichtlich von einem Stoff oder Objekt auf ein(en) anderen/anderes übertragen werden, woraus eine schädliche Wirkung resultiert.

Situation, bei der eine allergische Reaktion auf einen Stoff gleichzeitig zu einer allergischen Reaktion auf einen anderen Stoff führt. Dies ist in der Regel der Fall, wenn Allergene (z.B. Erdnüsse und Schalenfrüchte) ähnliche Merkmale aufweisen, welche die Immunabwehr des Körpers aktivieren.

Schädliche Wirkung, die bei der niedrigsten Dosis beobachtet wird, wenn eine anfällige Population einem Stoff, wie z.B. einem Umwelt- oder Lebensmittelgift, ausgesetzt wird. Dies kann sich sowohl auf Menschen als auch auf andere Arten wie Tiere, Pflanzen oder Mikroben beziehen.

Nutzpflanze, die im Treibhaus wächst, oder Pflanzenkultur unter Abdeckung (z.B. in Folientunnels).

Chemische Stoffe, die zu einer Gruppe zusammengefasst werden, da sie wahrscheinlich in gleicher Weise auf den Körper wirken.

Methode zur Bewertung von Risiken für die Gesundheit oder die Umwelt durch mehrere Stoffe, z. B. Chemikalien.

Begriff, der beschreibt, wie sich die Exposition gegenüber mehr als einem chemischen Stoff auf den Körper auswirken könnte. Wird verwendet, um die langfristige Exposition gegenüber chemischen Stoffgemischen, z.B. Pestiziden oder Zusatzstoffen, zu beschreiben.

A B C D E F G H I K L M N O P Q R S T Ü V W Z