EFSA befasst sich erneut mit Gutachten zu Perchlorat in Obst und Gemüse
Die EFSA wird sich nochmals mit ihrem wissenschaftlichen Gutachten von 2014 zu Perchlorat in Lebensmitteln befassen, nachdem bestätigt wurde, dass ein technischer Fehler bei der Abschätzung der ernährungsbedingten Verbraucherexposition gegenüber Perchlorat unterlaufen war.
Bei ihrer Sitzung in Parma diese Woche verpflichteten sich die EFSA-Sachverständigen des Gremiums für Kontaminanten Alle in Lebensmitteln zu findenden Stoffe, die nicht absichtlich zugesetzt wurden. Kontaminanten können auf Verpackung, Lebensmittelverarbeitung und -transport, landwirtschaftliche Praktiken oder den Einsatz von Tierarzneimitteln zurückzuführen sein. Der Begriff deckt nicht die Kontamination durch Insekten oder Nagetiere ab in der Lebensmittelkette, die Arbeit an dem Gutachten erneut aufzunehmen und die Risikobewertung Spezialgebiet der angewandten Wissenschaften, in dem wissenschaftliche Daten und Studien ausgewertet werden, um die mit bestimmten Gefahren einhergehenden Risiken zu beurteilen. Dies umfasst vier Schritte: Gefahrenidentifizierung, Gefahrencharakterisierung, Expositionsabschätzung und Risikocharakterisierung so bald wie möglich zu aktualisieren. Die Sachverständigen erklärten, dass diese Aktualisierung wahrscheinlich zu einer Revidierung der geschätzten Verbraucherexposition und damit zu einer Änderung der früheren Schlussfolgerungen führen werde.
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