Anträge im Bereich Biologische Gefahren: Überblick und Workflow

Die EFSA hat eine Reihe vorläufiger Maßnahmen ergriffen - so arbeiten beispielsweise alle Mitarbeiter bis auf Weiteres von zu Hause aus - um die von der italienischen Regierung eingeführten Beschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 nachzukommen. Um die Fortführung des Tagesgeschäftes bei Anträgen auf Zulassung regulierter Produkte unter diesen Umständen zu gewährleisten, wird die EFSA Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit geben, die Unterlagen über die von ihnen gewählte internetbasierte Software mit der Behörde auszutauschen. Diese Maßnahmen bleiben bis auf weiteres in Kraft. Für weitere Informationen, einschließlich der Kontaktdaten, lesen Sie die entsprechende Pressemitteilung.

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Auf dem Gebiet der biologischen Gefahren bewertet die EFSA Anträge in zwei wissenschaftlichen Bereichen: Behandlung tierischer Nebenprodukte und Dekontaminationsmittel außer Trinkwasser für Lebensmittel tierischen Ursprungs.

Behandlung tierischer Nebenprodukte

Einige tierische Nebenprodukte, die nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt sind, können zur Herstellung technischer oder industrieller Erzeugnisse verwendet werden. Die EFSA bewertet die Sicherheit der Behandlung solcher tierischen Nebenprodukte.

Anträge sind einzureichen bei der jeweils zuständigen nationalen Behörde eines Mitgliedstaats. Die EFSA nimmt die Risikobewertung vor, während die Europäische Kommission über die Zulassung der Behandlung entscheidet.

Dekontaminationsmittel

Abgesehen von Trinkwasser bedürfen alle Substanzen, die zur Beseitigung mikrobieller Oberflächenkontaminationen von Lebensmitteln tierischen Ursprungs verwendet werden, einer vorherigen Zulassung.

Anträge sind einzureichen bei der Europäischen Kommission. Die Bewertung der Sicherheit und Wirksamkeit dieser „Dekontaminationsmittel“ obliegt der EFSA. 

Decontamination substances application procedure