Pestizide in Lebensmitteln auf dem Prüfstand


Die Lebensmittelbehörden in den EU-Ländern überwachen Pestizidrückstände in Lebensmitteln, um deren Einhaltung der EU-Grenzwerte sicherzustellen und Gesundheitsrisiken vorzubeugen.
125 000 Lebensmittelproben wurden in der EU, in Island und Norwegen im Jahr 2024 (dem jüngsten Berichtsjahr) gesammelt, wobei Lebensmittel aus allen Kontinenten berücksichtigt wurden
98,8 % der Proben aus der von der EU koordinierten Teilstichprobe, die den EU-Markt repräsentieren soll, waren mit den gesetzlichen Grenzwerten der EU konform. Der Anteil der konformen Proben war in den letzten 10 Jahren sehr hoch und stabil und lag im Durchschnitt bei 99,18%.
Herkunft der Proben
- 75,9 % in der EU hergestellt
- 4 % unbekannten Ursprungs
- 20,1 % von außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums
Was geschieht, wenn eine Probe nicht konform ist?
- STOPP: Die Behörden können eine Lebensmittelcharge an der EU-Grenze stoppen
- SANKTION: Die Behörden können Sanktionen (z. B. Geldstrafen) verhängen
- RÜCKNAHME: In schwerwiegenden Fällen können die Behörden Produkte vom Markt nehmen und/oder veranlassen, dass Kunden Warnhinweise oder eine Erstattung erhalten
Möchten Sie mehr erfahren?
Ergänzende Daten zu Pestizidrückständen in Lebensmitteln finden Sie im interaktiven Tool der EFSA, mit dem Sie die Daten in Diagrammen und Grafiken durchsuchen können.