Bisphenol A: EFSA erfreut über Austausch mit Interessengruppen

Brussels
23. April 2014

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Die EFSA begrüßte den umfassenden und konstruktiven Dialog mit mehr als 60 Interessenvertretern im Rahmen eines nachbereitenden Treffens zur Erörterung des Gutachtenentwurfs der Behörde zu Bisphenol A (BPA). An dem Treffen in Brüssel nahmen Vertreter von nationalen Lebensmittelsicherheitsbehörden, EU-Institutionen, NGOs und Hochschulen sowie aus der Lebensmittelindustrie teil.

Die Veranstaltung bot eine wichtige Gelegenheit, um sich mit denjenigen auszutauschen, die einige von mehreren Hundert Stellungnahmen eingereicht hatten, die während der zweistufigen öffentlichen Konsultation der EFSA zu BPA, einer Substanz, die in Lebensmittelkontaktmaterialien wie Verpackungen und Plastikgeschirr verwendet wird, eingingen. Durch dieses Verfahren wird sichergestellt, dass ein möglichst breites Spektrum an wissenschaftlichen Ansichten und Informationen Berücksichtigung findet, bevor das EFSA-Gremium für Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, Enzyme, Aromastoffe und Verarbeitungshilfsstoffe (CEF) sein BPA-Gutachten Ende des Jahres 2014 verabschiedet. Die Ergebnisse der öffentlichen Online-Konsultation werden zusammen mit den Antworten der EFSA auf diese Kommentare zum selben Zeitpunkt vorgelegt werden.

Wim Mennes, Vorsitzender des CEF-Gremiums, erklärte: „Ziel der Veranstaltung war es sicherzustellen, dass die EFSA vor Verabschiedung des endgültigen wissenschaftlichen Gutachtens zu BPA ein umfassendes Verständnis der zahlreichen Rückmeldungen unserer Interessengruppen erlangt. Ich möchte allen danken, die so wertvolle Informationen und Erkenntnisse zur Verfügung gestellt haben – sei es im Zuge der öffentlichen Online-Konsultationen oder bei diesem Treffen. Sämtliche angesprochenen Fragen werden im Rahmen der abschließenden Überarbeitung unserer Schlussfolgerungen zur Sicherheit von BPA in den kommenden Monaten eingehend erörtert werden.“

Interessengruppen hatten während der öffentlichen Online-Konsultationen – die insgesamt fast vier Monate, von Juli bis September 2013 und von Januar bis März 2014, andauerten – nahezu 500 Stellungnahmen eingereicht. Die Kommentare stammten von einem breiten Spektrum interessierter Kreise: von NGOs, Teilen der Öffentlichkeit und nationalen Lebensmittelsicherheitsbehörden ebenso wie aus dem akademischen Bereich und der Lebensmittelindustrie.

Das Treffen bildete den Abschluss der intensiven Bemühungen der EFSA, ein umfassendes Meinungsbild von Interessengruppen und anderen interessierten Kreisen zu ihrem Entwurf einer Bewertung von BPA zu erhalten. Die zweifache öffentliche Konsultation spiegelt den zweistufigen Ansatz wider, den die Behörde bei der Erarbeitung ihres Gutachtens zu dem chemischen Stoff verfolgte. Der erste Teil zur Abschätzung der BPA-Exposition wurde im Sommer 2013 veröffentlicht. Diesem folgte Anfang 2014 der Entwurf einer Bewertung der für Menschen bestehenden Gesundheitsrisiken.

Die Präsentationen des Treffens werden zu gegebener Zeit auf der Website der EFSA zugänglich gemacht werden.

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