Die EFSA stellt neueste Ergebnisse ihrer Arbeiten zu ARMG vor
Die EFSA hat ihr GMO- und ihr BIOHAZ-Gremium im Anschluss an die Annahme deren gemeinsamen wissenschaftlichen Gutachtens zu Antibiotikaresistenz-Markergenen (ARMG)[1] damit beauftragt, das Problem der ARMG in gentechnisch veränderten Pflanzen weiter zu untersuchen.
Zwei Mitglieder des BIOHAZ-Gremiums vertreten hinsichtlich der Möglichkeit negativer Auswirkungen von Antibiotikaresistenz-Markergenen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt Minderheitenmeinungen. Die EFSA hat die Gremien ersucht, zu prüfen, ob die Minderheitenmeinungen weitere Klärungen des aktuellen gemeinsamen wissenschaftlichen Gutachtens erfordern, und falls weitere wissenschaftliche Arbeiten erforderlich sind, welcher Art diese sein könnten.
Die Gremien werden diese Fragen bis Ende Mai erörtern, danach wird die EFSA die neuesten Ergebnisse dieser Arbeiten vorstellen.
Die Europäische Kommission hatte die EFSA im Jahr 2008 ersucht, ein konsolidiertes wissenschaftliches Gutachten über die Verwendung von Antibiotika-Markergenen in gentechnisch veränderten Pflanzen, die für die Zulassung vorgesehen sind oder bereits zugelassen wurden, zu erstellen. Die EFSA war auch ersucht worden, die möglichen Konsequenzen dieses konsolidierten Gutachtens für die bisherigen EFSA-Beurteilungen einzelner GVO, die Antibiotikaresistenz-Markergene enthalten, darzulegen.
