EFSA@EXPO: Neues zum Thema Umweltrisikobewertung
Die Bewertung von Risiken für die Umwelt leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung einer gesunden Umwelt und zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Bei der Umweltrisikobewertung werden mögliche nachteilige Auswirkungen regulierter Stressoren auf die Umwelt beurteilt, weshalb diese Bewertung unverzichtbar für die regulatorischen Entscheidungsfindung ist. Alan Grau vom britischen Zentrum für Ökologie und Hydrologie leitet die Sektion ein und berichtet über bedeutende aktuelle Fortschritte sowie verbleibende Herausforderungen auf dem Gebiet.
Zu den weiteren Referenten zählen Lorraine Maltby von der Universität Sheffield im Vereinigten Königreich und Glenn Suter von der US-amerikanischen Behörde für Umweltschutz, die sich operativen Umweltschutzzielen bzw. Ökosystemleistungen Nutzen, den Menschen- oder Tierpopulationen aus einem Ökosystem ziehen, wie z.B. die Bereitstellung von Lebensmitteln, Kraftstoffen und natürlichen Arzneistoffen sowie die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit widmen; Joe Smith, unabhängiger Berater aus Australien, der die Bedeutung einer guten Problemformulierung Prozess der Definition eines spezifischen Problems, dem beispielsweise im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung Rechnung getragen wird. Dazu gehört die Formulierung einer Frage und die Definition möglicher Antworten (z.B. durch Festlegung der zu messenden Endpunkte) erläutert; sowie Jörg Romeis vom Institut für Nachhaltigkeitswissenschaften in der Schweiz, der sich mit Methoden zur Gewährleistung qualitativ hochwertige Studien befasst.
Die Sektion schließt mit einem Vortrag von Jeff Pettis vom USDA-ARS-Laboratorium zur Erforschung von Bienen in den Vereinigten Staaten, der anhand einer Fallstudie untersucht, wie multiple Stressoren für Bienen bewertet werden können.
Die Sektion „Fortschritte bei der Umweltrisikobewertung“ findet am 16. Oktober von 9.00 bis 13.00 Uhr statt. Verfolgen Sie die Sektion live über die EFSA@EXPO-Website.