EFSA und Interessengruppen diskutieren Leitlinienentwurf zu Allergenität

Die EFSA hat die Rückmeldungen, die sie während einer öffentlichen Konsultation zum Entwurf ihrer Leitlinien für die Allergenitätsbewertung von genetisch veränderten (GV-) Pflanzen erhielt, mit den betroffenen Interessengruppen diskutiert. Mehr als 60 wissenschaftliche Experten, Mitgliedstaatenvertreter, NGOs, Industrie- und Patientengruppen sowie internationale Partner, Repräsentanten von Regulierungsbehörden und der Europäischen Kommission waren der Einladung der EFSA gefolgt.

Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse

Die Bewertung der potenziellen Allergenität ist integraler Bestandteil der Gesamtrisikobewertung von GV-Pflanzen, die zu erfolgen hat, bevor diese in der Europäischen Union zugelassen werden können. Die ergänzenden Leitlinien zur Allergenität werden relevante technische Fortschritte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen, die seit der Veröffentlichung der derzeit geltenden Leitlinien im Jahr 2011 erzielt wurden.

Als Reaktion auf die mehr als 200 erhaltenen Kommentare aus der Öffentlichkeit präsentierte die EFSA drei Vorschläge zu zentralen Themen des Leitliniendokuments – In vitro-Bewertung der Verdaulichkeit, endogene Allergenität und nicht-IgE-vermittelte Immunreaktionen. Die darauf folgende lebhafte Diskussion brachte wertvolle Beiträge für die Fertigstellung der Leitlinien hervor, deren Abschluss für Mai 2017 geplant ist.

Einbeziehung der Interessengruppen

Mit diesem jüngsten Treffen setzte die EFSA ihre Anstregungen im Rahmen der „Open EFSA“-Initiative fort, die darauf abzielt, die Interessengruppen in die wissenschaftlichen Prozesse der Behörde einzubeziehen. Als Pilotansatz zur Steigerung von Transparenz und Offenheit war eine achtköpfige Fokusgruppe gebildet worden, die während der gesamten Entwicklung des Leitliniendokuments als beratendes Organ fungierte. Im Juni 2015 fand das erste Treffen mit Interessengruppen statt, bei dem die EFSA bereits vor Beginn des Entwurfsprozesses Anregungen für das Dokument einholte.

Mitglieder der EFSA-Arbeitsgruppe, die das Dokument erarbeitete, sowie Interessenvertreter, die Teil der Fokusgruppe waren, äußerten sich sehr positiv zu diesem Ansatz. Alle Beteiligten waren sich einig, dass der Leitlinienentwurf deutlich von dem integrativen Ansatz profitierte, der über die gesamte Entwicklungsphase hinweg verfolgt wurde.

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