EFSA ermittelt Themen für neue bereichsübergreifende Leitlinien
Der Wissenschaftliche Ausschuss der EFSA hat sich eingehend mit seinen bereichsübergreifenden Leitliniendokumenten zur Risikobewertung Spezialgebiet der angewandten Wissenschaften, in dem wissenschaftliche Daten und Studien ausgewertet werden, um die mit bestimmten Gefahren einhergehenden Risiken zu beurteilen. Dies umfasst vier Schritte: Gefahrenidentifizierung, Gefahrencharakterisierung, Expositionsabschätzung und Risikocharakterisierung befasst, um Lücken zu ermitteln, die entweder die Entwicklung neuer Leitfäden bzw. die Überarbeitung bestehender Leitlinien erfordern. Der Ausschuss empfahl die Erarbeitung neuer Leitfäden für vier Bereiche: Auswertung epidemiologischer Studien; Verwendung des „Beweiskraft der Daten“-Ansatzes („weight of evidence“); biologische Relevanz Ein Ereignis, Auftreten oder Vorkommen wird als biologisch relevant eingestuft, wenn sein Ausmaß oder seine Folgen wahrscheinlich Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben. in der Toxikologie; sowie Risikobewertung bei der Einfuhr. Der Ausschuss empfiehlt ferner die Aktualisierung zweier Leitliniendokumente – zur Harmonisierung der Abschätzung der menschlichen Exposition Konzentration oder Menge eines bestimmten Stoffs, die von einem Menschen, einer Population oder einem Ökosystem mit einer bestimmten Häufigkeit über einen bestimmten Zeitraum hinweg aufgenommen wird sowie zur Terminologie bei der Risikobewertung. Ein Zeitplan für die vorgeschlagenen Projekte wird zu gegebener Zeit erstellt werden.