Neuester Bericht zur Vogelgrippe: 25 EU-/EWR-Länder betroffen | Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit Direkt zum Inhalt

Neuester Bericht zur Vogelgrippe: 25 EU-/EWR-Länder betroffen

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chickens in a cage

Dem neuesten Überblick zur hoch pathogenen Aviären Influenza (HPAI) zufolge wurden in 25 EU-/EWR-Ländern und im Vereinigten Königreich zwischen dem 8. Dezember 2020 und dem 23. Februar 2021 etwa 1 000 HPAI-Fälle gemeldet.

Die meisten der 1 022 Fälle – 592 – wurden bei Hausgeflügel gemeldet, während die übrigen Fälle bei Wildvögeln und in Gefangenschaft lebenden Vögeln festgestellt wurden. Die meisten Fälle wurden aus der Entenhaltung in Frankreich gemeldet.

Aufgrund des anhaltenden Auftretens von HPAI-Viren bei Wildvögeln und in der Umwelt besteht weiterhin die Gefahr einer weiteren Ausbreitung, vor allem in Gebieten mit hoher Geflügeldichte.

Aus Russland wurden sieben Fälle des HPAI-Virus des Typs A (H5N8) beim Menschen gemeldet. Bei den Betroffenen handelte es sich um Geflügelarbeiter mit asymptomatischem oder leicht symptomatischem Infektionsverlauf.

Das Infektionsrisiko im Zusammenhang mit dem Aviären Influenzavirus des Typs A (H5N8) ist für die allgemeine Bevölkerung in der EU/im EWR nach wie vor sehr gering und für berufsbedingte exponierte Personen gering.

Wenngleich es nach wie vor möglich ist, dass neue Stämme mit erhöhtem Potenzial zur Infektion des Menschen entstehen, gibt es bislang keine Anzeichen für Mutationen, die ein bekanntes Zoonosepotenzial aufweisen.

Weitere Informationen zur Lage in Russland finden sich im Briefing, das das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten diese Woche veröffentlicht hat..

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