Anträge im Bereich Ernährung: Überblick und Workflow

Die EFSA hat eine Reihe vorläufiger Maßnahmen ergriffen - so arbeiten beispielsweise alle Mitarbeiter bis auf Weiteres von zu Hause aus - um die von der italienischen Regierung eingeführten Beschränkungen zur Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 nachzukommen. Um die Fortführung des Tagesgeschäftes bei Anträgen auf Zulassung regulierter Produkte unter diesen Umständen zu gewährleisten, wird die EFSA Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit geben, die Unterlagen über die von ihnen gewählte internetbasierte Software mit der Behörde auszutauschen. Diese Maßnahmen bleiben bis auf weiteres in Kraft. Für weitere Informationen, einschließlich der Kontaktdaten, lesen Sie die entsprechende Pressemitteilung.

Die EFSA bewertet die wissenschaftliche Grundlage von nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben, die zur Zulassung in der EU vorgelegt werden. Die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten entscheiden anschließend über die Zulassung der Angaben. Außerdem befasst sich die EFSA mit der Bewertung von neuartigen Lebensmitteln (Novel Foods), Säuglingsnahrung und Lebensmittelallergien.

Anträge sind einzureichen bei der jeweils zuständigen nationalen Behörde eines Mitgliedstaats. Dies umfasst auch Anträge auf Zulassung einer neuen gesundheitsbezogenen Angabe oder auf Änderung einer bestehenden Zulassung. Die national zuständige Behörde leitet den Antrag sowie etwaige ergänzenden Informationen des Antragstellers an die EFSA weiter, die dann die wissenschaftliche Bewertung durchführt.

Workflows

Der Ablauf des Antragsverfahrens variiert entsprechend den vier verschiedenen Antragstypen:

Health claims applications procedure ‐ an overview

Novel foods applications procedure as of 2018 – an overview

Traditional foods notification-application procedure as of 2018 – an overview

Infant formulae applications procedure ‐ an overview

Food allergies applications procedure ‐ an overview