Bewertungsmethoden – Ansätze und Unterstützung

Methoden sind die „Rezepte“ der wissenschaftlichen Bewertung.

Methoden leiten Wissenschaftler Schritt für Schritt durch das wissenschaftliche Verfahren, indem sie einen Rahmen vorgeben, um zu bestimmen:

  • Was es zu beantworten gilt – die exakte Beschreibung der wissenschaftlichen Fragestellung und dessen, was nicht unter die Frage fällt. Wissenschaftler bezeichnen dies oft als „Problemformulierung“.

  • Welche Daten zu erheben und zu verwenden sind

    • Ermittlung der für eine Bewertung relevanten wissenschaftlichen Evidenz (Daten)

    • Ergänzung der Erkenntnisse aus Beobachtungen (z.B. Tier- oder Zellstudien) durch weitere Quellen und Methoden (z.B. Expertenwissen), wenn nötig

    • Bewertung der Qualität der wissenschaftlichen Evidenz und deren Analyse auf strukturierte, konsistente und nachvollziehbare Weise

    • Transparente Dokumentation des Prozedere für den Umgang mit Evidenz

  • Wie Entscheidungen zu treffen sind – unter Beachtung einer transparenten, rationalen und der Rechenschaftspflicht genügenden Vorgehensweise bei der wissenschaftlichen Entscheidungsfindung, die es anderen Wissenschaftlern erlaubt, das Verfahren nachzuvollziehen, wenn sie dies wünschen.

Bei der EFSA verwenden wir wissenschaftlich anerkannte Methoden und Unterstützungsinstrumente, die von Bewertungsstellen auf der ganzen Welt gemeinhin eingesetzt werden. Wir entwickeln auch eigene Ansätze, um den spezifischen Erfordernissen unserer Aufgaben im EU-Lebensmittelsicherheitsbereich gerecht zu werden.