Peressigsäure: EFSA bewertet Sicherheit und Wirksamkeit bei Reduzierung von Erregern auf Geflügelschlachtkörpern und -fleisch

Die Anwendung von Peressigsäure (PES) enthaltenden Lösungen zur Reduzierung der Keimbelastung auf Geflügelschlachtkörpern und Geflügelfleisch würde keine toxikologischen Bedenken aufwerfen, so die Sachverständigen der EFSA. Einige Behandlungsverfahren sind wirksamer als andere; so ist etwa das Eintauchen in Bäder effektiver als das Besprühen. Die Sachverständigen der EFSA kamen ferner zu dem Schluss, dass es unwahrscheinlich sei, dass der PES-Einsatz zum Auftreten von antimikrobiellen Resistenzen bzw. zu einer verringerten Biozidempfindlichkeit führe. Auch im Hinblick auf etwaige Risiken für die Umwelt gelten alle Bestandteile der Lösung als unbedenklich – mit Ausnahme von HEDP, dessen Freisetzung in die Umwelt aus einem Geflügel verarbeitenden Betrieb nicht in allen Fällen als sicher erachtet wird.