Neue Erhebungen erweitern die Datenbank über den Lebensmittelverzehr

Die EFSA hat ihre Umfassende Europäische Datenbank über den Lebensmittelverzehr um neue Daten erweitert, die im Rahmen des „EU Menu“-Projekts erhoben wurden.

Zur neuen Version gehören neun zusätzliche Ernährungserhebungen, die in sechs Ländern durchgeführt wurden – Österreich, Belgien, Zypern, Griechenland, die Niederlande und Slowenien. Die Erhebungen liefern neue Informationen zu allen von „EU Menu“ abgedeckten Altersgruppen – Säuglinge, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ältere Menschen und besondere Gruppen. Erstmals werden die Statistiken nach Geschlecht aufgeschlüsselt.

Ziel des „EU Menu“-Projekts ist es, hochwertige harmonisierte Daten aus den Mitgliedstaaten zu sammeln, die alle Altersgruppen von drei Monaten bis 74 Jahren erfassen. Die Vereinheitlichung der Datenerhebungsmethodik erleichtert den Vergleich der Informationen und verbessert die Qualität der von der EFSA durchgeführten Risikobewertungen, die sich auf Ernährungsinformationen stützen.

Sofia Ioannidou, Leiterin des „EU Menu“-Projekts, erklärte: „Diese Veröffentlichung erhöht den Anteil harmonisierter Informationen in der Datenbank erheblich. Mit den neuen Daten wurden nun mehr als die Hälfte der Erhebungen zu Säuglingen, Kleinkindern, Jugendlichen, Erwachsenen und besonderen Gruppen nach der „EU Menu“-Methodik durchgeführt.“

„Dank des Engagements der EFSA-Partner in den Mitgliedstaaten macht das Projekt auch weiterhin große Fortschritte.“

Die Datenbank über den Lebensmittelverzehr spielt eine Schlüsselrolle bei der Bewertung der Risiken, die sich aus möglichen Gefahren in Lebensmitteln ergeben, und ermöglicht eine Abschätzung der Exposition der Verbraucher gegenüber solchen Gefahren. Dies stellt einen grundlegenden Schritt im Risikobewertungsprozess dar.

Seit 2011 hat die EFSA im Rahmen des „EU Menu“-Projekts 21 Ländern finanzielle Unterstützung und Leitlinien für die Datenerhebung bereitgestellt. Bisher wurden 17 Umfragen von 11 Ländern abgeschlossen. In den kommenden Jahren werden weitere Erhebungen in die EFSA-Datenbank aufgenommen.

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