Kontaktstellen
Die Schnittstelle zwischen der EFSA und den nationalen Behörden für Lebensmittelsicherheit in den EU-Mitgliedstaaten wird durch die nationalen Kontaktstellen („EFSA focal points“) gebildet. Diese unterstützen die Mitglieder des der EFSA bei der Umsetzung gemeinsamer Projekte der Mitgliedstaaten und der EFSA.
Die nationalen Kontaktstellen vermitteln den Austausch wissenschaftlicher Informationen zwischen den zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten sowie zwischen den Mitgliedstaaten und der EFSA. Sie bieten Beratung zu gemeinsamen Projekten, zum Beispiel der Sachverständigendatenbank und der Zusammenarbeit mit zuständigen nationalen Organisationen gemäß Artikel 36 der EFSA-Gründungsverordnung. Außerdem tragen sie zur Steigerung der wissenschaftlichen Transparenz und der Reichweite der EFSA in den Mitgliedstaaten bei.
Die EFSA tauscht regelmäßig Informationen mit den nationalen Kontaktstellen aus und organisiert normalerweise jährlich drei gemeinsame Sitzungen, bei denen sie den Vorsitz führt. An diesen Sitzungen nehmen auch Beobachter aus Norwegen, der Schweiz und den EU-Kandidatenländern teil.
Der Grundstein für das Netzwerk der Kontaktstellen wurde mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung der Mitglieder des EFSA-Beirats im Jahr 2006 gelegt. Im selben Jahr wurde das Netzwerk in der Strategie zur Zusammenarbeit und Vernetzung bestätigt.
Dank der Aktivitäten der EFSA trägt dieses neu gegründete Europäische Netzwerk erheblich zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Netzwerkbildung im wissenschaftlichen Bereich bei. Die nationalen Kontaktstellen berichten der EFSA regelmäßig über ihre Aktivitäten und die EFSA erstellt anhand dieser Rückmeldungen einen jährlichen Kontaktstellenbericht.
