Erhebung, Standardisierung und Analyse von Daten

Daten sind die „Zutaten“ der wissenschaftlichen Bewertung.

Die Erhebung genauer, aktueller und vergleichbarer Daten ist unabdingbare Voraussetzung für Risikobewertungen, die auf gesicherten Erkenntnissen beruhen, sowie für Entscheidungen des Risikomanagements:

  • Durch das Zusammentragen von Daten aus europäischen Ländern und anderen Quellen können wir zum Beispiel bestimmen, welche Lebensmittel mit Bakterien oder chemischen Stoffen kontaminiert sind und in welchem Maße. Diese Daten, in Kombination mit zuverlässigen Informationen über den Lebensmittelverzehr, erlauben Risikobewertern, die Exposition der Verbraucher gegenüber einer bestimmten Gefahr zu berechnen.
  • Die Erhebung EU-weiter Daten ermöglicht auch die Überwachung der Wirksamkeit von Lebensmittelsicherheits-Programmen, wie etwa der EU-weiten Anstrengungen zur Verringerung des Auftretens von Salmonella bei Hühnern.

Die EFSA führt zwei Arten von Datenerhebungen durch:

  • laufende Erhebungen von harmonisierten EU-weiten Daten zur Bewertung und Überwachung von Trends im Zeitverlauf sowie zur Unterstützung von Risikomanagementmaßnahmen;
  • besondere Erhebungen zur Unterstützung von Risikobewertungen und anderen Aufgaben.

Die Hauptbereiche der Datenerhebung sind:

Das Data-Warehouse der EFSA ermöglicht den Zugriff auf zusammenfassende Statistiken. Die Daten sind über Tabellen, Berichte, Diagramme, Karten und Dashboards abrufbar, die regelmäßig aktualisiert werden. Einen Überblick über die Datenlieferanten erhalten Sie über folgenden Link.

Standardisierung

Um die Vielzahl der verschiedenen Lebens- und Futtermitteldatenbanken, die von europäischen Ländern verwendet werden, miteinander verknüpfen zu können, hat die EFSA ein Lebensmittelklassifikationssystem entwickelt – FoodEx2 –, mit dem die Identifizierung und Charakterisierung von Lebens- und Futtermitteln standardisiert wird.