Modell zur Bewertung der Auswirkungen von GV-Anbaupflanzen auf Nichtzielorganismen
In der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society — Biological Sciences, deren Inhalt vor der Veröffentlichung durch Fachkollegen begutachtet wird (dieses Vorgehen wird allgemein mit dem englischen Begriff „Peer Review“ bezeichnet), ist ein mathematisches Modell veröffentlicht worden, das von Wissenschaftlern des GMO-Gremiums der EFSA und der Arbeitsgruppe „Umwelt“ des Gremiums entwickelt wurde.
Das Modell ist entwickelt worden, um die Exposition Konzentration oder Menge eines bestimmten Stoffs, die von einem Menschen, einer Population oder einem Ökosystem mit einer bestimmten Häufigkeit über einen bestimmten Zeitraum hinweg aufgenommen wird europäischer Schmetterlings- und Nachtfalterarten gegenüber Pollen von Bt-Mais abzuschätzen und mögliche schädliche Auswirkungen dieser Exposition zu beurteilen. Bei der Bewertung des Verlängerungsantrags für Bt-Mais MON 810 hat das GMO-Gremium der EFSA auch die mit diesem mathematischen Modell gewonnenen Daten berücksichtigt. So konnte das GMO-Gremium die Umweltauswirkungen von Bt-Maispollen auf Nichtzielorganismen wie die Schmetterlingsarten Tagpfauenauge und Admiral sowie die Nachtfalterart Kohlmotte beurteilen.
- Artikel über das Modell in Proceedings of the Royal Society - Biological Sciences
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