Zusammenarbeit mit Netzwerken und Partnern

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ist im Bereich der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit der Grundpfeiler der Risikobewertung der Europäischen Union. Um ihren Auftrag zu erfüllen, arbeitet die EFSA eng mit Partnern und Interessengruppen zusammen und ergreift als Mitglied wichtiger Netzwerke aktiv die Initiative.

Zu den Partnern gehören Einrichtungen, mit denen die Behörde nach den Rechtsvorschriften der EU zur Zusammenarbeit verpflichtet ist. Dies sind vor allem innerhalb der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten tätige Risikomanager sowie Interessengruppen bzw. Personen oder Gruppen, die der Meinung sind, einen Beitrag zur Arbeit der Behörde leisten zu können. Ein Beispiel hierfür ist der EFSA-Beirat, in der die nationalen Lebensmittelsicherheitsbehörden sämtlicher 27 EU-Mitgliedstaaten, Islands und Norwegens vertreten sind. Ein weiteres Beispiel ist die EFSA-Konsultationsplattform für Interessengruppen mit Vertretern von betroffenen Organisationen in ganz Europa, die in Arbeitsfeldern im Zusammenhang mit der Lebensmittelkette tätig sind.

Zu den Netzwerken und spezifischen Projekten, bei denen die EFSA eine wichtige Rolle spielt, gehört das von der Europäischen Union finanzierte Instrument für Heranführungshilfe zur Unterstützung von Kandidaten- und potenziellen Bewerberländern bei ihrer Vorbereitung auf den Beitritt zur Europäischen Union. Außerdem gehört die internationale Zusammenarbeit durch Beteiligung an Gremien wie der Codex-Alimentarius-Kommission dazu.

Darüber hinaus organisiert die EFSA jährlich eine Vielzahl von Veranstaltungen zu wissenschaftlichen Themen im Rahmen ihres Mandats bzw. nimmt an solchen teil. Hierzu zählen Workshops, Konferenzen sowie Gespräche am rundenTisch. Diese ermöglichen es der EFSA, Partner und Interessengruppen bezüglich neuer Entwicklungen und wisenschaftlicher Themen innerhalb ihres Aufgabenbereichs auf den neuesten Stand zu bringen. Gleichzeitig erlauben sie ihr, Rückmeldungen, Informationen und unterschiedliche Ansichten zur laufenden Arbeit, wie etwa der Entwicklung von Leitfäden oder der Risikobewertung, einzuholen.

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