EFSA holt Rückmeldungen zum Entwurf ihrer Unabhängigkeitsrichtlinien ein - Verlängerte Frist: 12. Mai 2017

Die EFSA hat eine öffentliche Konsultation zum Entwurf ihrer Unabhängigkeitsrichtlinien gestartet. In ihrer Strategie 2020 bekräftigt die Behörde ihre Verpflichtung, die Unabhängigkeit ihrer Sachverständigen, Methoden und Daten vor jeglicher unzulässigen äußeren Einflussnahme zu schützen. Die neuen Richtlinien sollen sicherstellen, dass sie über hierfür erforderliche, angemessene und zeitgemäße Standards verfügt.

Der Richtlinienentwurf der EFSA ist das Ergebnis einer Überarbeitung ihrer aktuellen Unabhängigkeitsrichtlinien durch eine Arbeitsgruppe, die im vergangenen Jahr vom Verwaltungsrat der Behörde eingesetzt wurde. Er spiegelt die Ergebnisse einer externen Evaluierung der EFSA-Richtlinien für Unabhängigkeit von 2011 sowie der Bestimmungen für Interessenerklärungen aus dem Jahr 2014 wider.

Die Überarbeitung konzentrierte sich insbesondere auf die Definition von Interessenkonflikten; die Identifizierung von finanziellen oder wirtschaftlichen Interessen; einen risikobasierten Ansatz für den Umgang mit konkurrierenden Interessen; die Bewertung von Forschungsförderung und wissenschaftlichen Aktivitäten; sowie Cooling-off-Perioden („Abkühlungsphasen“).

Entsprechend ihrem Bekenntnis zu Offenheit und Transparenz ruft die EFSA interessierte Einzelpersonen, Behörden in den Mitgliedstaaten, Wissenschaftler und alle sonstigen Interessengruppen dazu auf, Anregungen und Rückmeldungen zu dem Richtlinienentwurf zu geben. Schriftliche Kommentare sollten bis zum 12. Mai 2017 eingereicht werden.

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