Kontaminanten in Lebens- und Futtermitteln

Kontaminanten (Schadstoffe) sind chemische Substanzen, die Lebens- oder Futtermitteln nicht absichtlich beigefügt wurden. Solche Stoffe können auf den verschiedenen Stufen der Erzeugung, Verarbeitung oder des Transports in Lebensmittel gelangen oder die Folge von Umweltverschmutzungen sein. Kontaminanten können eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier darstellen. Die Beratung der EFSA in diesem Bereich fließt in die diesbezüglichen Beschlüsse und Politiken der Risikomanager ein.

Die Rolle der EFSA

Die EFSA führt Risikobewertungen durch und stellt wissenschaftliche Beratung zur Verfügung; außerdem übernimmt sie Aufgaben im Rahmen der Datenerhebung und -überwachung und leistet anderweitige technische Unterstützung im Bereich chemische Stoffe in Lebens- und Futtermitteln. Die Risikomanager in der Europäischen Union greifen auf diese Beratungs- und Unterstützungsleistungen zurück, wenn sie Entscheidungen hinsichtlich der Unbedenklichkeit dieser Substanzen für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen treffen.

Aktivitäten der EFSA

Die EFSA unternimmt Risikobewertungen zu einer Vielzahl chemischer Stoffe, die bei der Erzeugung, dem Vertrieb, der Verpackung oder dem Verzehr von Lebens- und Futtermitteln auftreten bzw. darin natürlich oder infolge menschlicher Tätigkeit vorkommen können. Diese Aufgabe fällt in den Zuständigkeitsbereich des Gremiums der EFSA für Kontaminanten in der Lebensmittelkette. Die Behörde erhebt Daten zum Vorkommen von Kontaminanten in Lebens- und Futtermitteln und unterstützt die Koordinierung der Datenerhebung und -überwachung durch die Mitgliedstaaten.

Prozessbedingte Kontaminanten

Natürlich vorkommende Kontaminanten

Anthropogene Schadstoffe

Metalle sind eine weitere Gruppe von Kontaminanten, die zwar natürlich vorkommen, deren Vorhandensein in Lebens- und Futtermitteln aber in der Regel auf menschliche Tätigkeit zurückzuführen ist.

Letzte Aktualisierung: 5 Februar 2014