Länderübergtreifender Ausbruch von Listeria monocytogenes steht in Zusammenhang mit kalt geräuchertem Fisch

In Estland produzierte kalt geräucherte Forellen und Lachse sind die Quelle eines Ausbruchs von Listeria monocytogenes, von dem seit 2014 zweiundzwanzig Menschen in fünf Ländern betroffen waren.

Experten der EFSA und des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) gelang es, die Quelle der Infektion mittels Ganzgenomsequenzierung und Untersuchungen zur Rückverfolgung zu bestätigen.

Die betroffenen Länder sind: Dänemark (9 Fälle), Estland (6), Finnland (2), Frankreich (1) und Schweden (4). Fünf Menschen starben. Der jüngste Fall wurde im Februar 2019 aus Dänemark gemeldet.

Neue Fälle können solange nicht ausgeschlossen werden, bis der genaue Kontaminationsort in der Lebensmittelverarbeitungskette ermittelt wurde.

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