Beirat der EFSA fordert mehr öffentliche Investitionen in Lebensmittelsicherheitsforschung

Nationale Lebensmittelsicherheitsbehörden aller 28 EU-Mitgliedstaaten, Islands und Norwegens haben mehr öffentliche Investitionen in die Lebensmittelsicherheitsforschung gefordert und sich verpflichtet, die europäische Forschung in diesem Bereich durch den Ausbau von Partnerschaften und Schulungen sowie eine Reihe weiterer Maßnahmen zu unterstützen.

In einer gemeinsamen Erklärung mit der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) betonte der Beirat, der die EFSA in wissenschaftlichen Fragen strategisch berät, auch die Vorteile eines verstärkten Austauschs zwischen Geldgebern, EU-Behörden und nationalen Partnern auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheitsforschung.

Die Erklärung erfolgte am Vortag der ersten Risk Assessment Research Assembly (RARA) der EFSA in Utrecht. Die Versammlung soll nationale Forschungeinrichtungen, Geldgeber und politische Entscheidungsträger aus der ganzen EU zusammenbringen, um Ideen auszutauschen und Forschungsmöglichkeiten im Bereich der Lebensmittelsicherheit zu erkunden.

Im Vorfeld der Veranstaltung erklärte der Geschäftsführende Direktor der EFSA, Bernhard Url: „Es gilt, zwingende Argumente für mehr öffentliche Mittel im Bereich der Lebensmittelsicherheitsforschung vorzubringen. Wir dürfen nicht vergessen, dass Forschung und Innovation in den Mitgliedstaaten letztlich in die Risikobewertungen einfließen, die wir auf EU-Ebene durchführen und die als Grundlage für die Gesundheitspolitik in Europa dienen.“

„Die erste Risk Assessment Research Assembly ist eine großartige Gelegenheit für Forscher, ihre Vorschläge zu präsentieren, Partner zu finden, die an ähnlichen Projekten arbeiten, und Fördergeber zu treffen, die helfen können, die Ideen Wirklichkeit werden zu lassen.“

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