Neue Tools könnten Bedarf an Tierversuchen verringern

Die EFSA hat vor kurzem ihre OpenFoodTox-Datenbank zu chemischen Gefahren in Lebens- und Futtermitteln eingerichtet. Die Datenbank ist eine reiche Quelle an toxikologischen Informationen für die Risikobewertung, die potenziell dazu beitragen kann, Tierversuche zu verringern.

Wissenschaftler am Mario Negri Institut für Pharmakologische Forschung in Mailand, Italien, haben erst kürzlich ein von der EFSA finanziertes Projekt abgeschlossen, im Rahmen dessen sie auf Basis von OpenFoodTox-Daten alternative, computergestützte („in silico“) Modellierungstools entwickelten. In einem heute veröffentlichten Bericht wird erklärt, wie diese Tools Risikobewertern helfen können, toxikologische Teststrategien zu priorisieren und Risikobewertungen für neu auftretende Kontaminanten durchzuführen, wenn Daten fehlen.

Ein heute veröffentlichtes neues EFSA-Video veranschaulicht, wie neue wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Innovationen echte Alternativen – wie OpenFoodTox – schaffen, die dazu beitragen können, Tierversuche als Daten- und Evidenzquellen für wissenschaftliche Bewertungen zu vermeiden, zu verringern und zu verbessern. Diese Tools können nicht nur helfen, das Leiden von Tieren zu verringern, sondern könnten mit der Zeit auch bessere Daten hervorbringen, welche die betreffenden Abläufe in Menschen, Tieren und der Umwelt noch genauer widerspiegeln.

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