Vorsitzende für neu besetzte ANS- und CEF-Gremien gewählt

Zwei zentrale wissenschaftliche Gremien der EFSA wurden vor kurzem mit neuen Mitgliedern besetzt, deren dreijähriges Mandat am 1. Juli 2014 begonnen hat. Dr. Alicja Mortensen wurde als Vorsitzende des Gremiums für Lebensmittelzusatzstoffe und Lebensmitteln zugesetzte Nährstoffquellen (ANS) wiedergewählt, nachdem sie die Sachverständigengruppe bereits in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich leitete. Ihr zur Seite stehen Dr. Claude Lambré und Prof. Ruud Woutersen als stellvertretene Vorsitzende. Prof. Vittorio Silano wurde als Vorsitzender des Gremiums für Lebensmittelkontaktmaterialien, Enzyme, Aromastoffe und Verarbeitungshilfsstoffe (CEF) gewählt, mit Dr. Wim Mennes und Dr. Detlef Wölfle als stellvertretende Vorsitzende. Prof. Silano ist einer der angesehensten EFSA-Sachverständigen und ehemaliger Vorsitzender des Wissenschaftlichen Ausschusses der EFSA.

Die Mitglieder der beiden Gremien haben sich während ihrer Amtszeit mit anspruchsvollen Arbeitsprogrammen auseinanderzusetzen:

Die ANS-Gremium befasst sich mit Fragen der Verwendungssicherheit von Lebensmittelzusätzen, Nährstoffquellen und sonstigen Stoffen, die Lebensmitteln bewusst zugesetzt werden, ausgenommen Aromastoffe und Enzyme. Das Gremium hat die Neubewertung von Hunderten derzeit zugelassener Lebensmittelzusatzstoffe bereits zur Hälfte abgeschlossen. Hier sind bis 2017 unbedingt weitere Fortschritte zu erzielen, um das Neubewertungsprogramm wie vorgesehen bis 2020 abzuschließen.

Das CEF-Gremium beschäftigt sich mit Fragen der Verwendungssicherheit von Lebensmittelkontaktmaterialien, Enzymen, Aromastoffen und Verarbeitungshilfsstoffen sowie mit Fragen der Sicherheit von Kunststoff-Recycling-Verfahren. Das Gremium erwartet einen starken Anstieg bei der Zahl der Gutachten zu Lebensmittelenzymen und hat seine Kompetenzen in diesem Bereich mit der Aufnahme zweier Enzymologen in das Team entsprechend verstärkt. Die erste große Herausforderung steht dem Gremium mit dem Abschluss seines Gutachtens zu Bisphenol A (BPA) bevor, der derzeit für Ende 2014 geplant ist.