EFSA begrüßt 500 Besucher – Europa feiert seine Einigung

Webnachricht
8 Mai 2013

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Europatag öffnete die EFSA am vergangenen Samstag (4. Mai) ihre Pforten für die Menschen in Parma. Mehr als 500 Besucher fanden ihren Weg zum Sitz der Behörde an der Viale Piacenza anlässlich der jährlich veranstalteten Porte Aperte (Tag der offenen Tür), um zu hören, wie die EFSA durch ihre Arbeit im Bereich der wissenschaftlichen Risikobewertung zum Schutz der Europäer beiträgt.

Der Europatag (9. Mai) steht dieses Jahr im Zeichen des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger 2013, das die mit der Unionsbürgerschaft verbundenen Rechte hervorheben soll. Das ganze Jahr über will die EU den Dialog zwischen allen Regierungsebenen, der Zivilgesellschaft und Unternehmen fördern, um eine Vision dessen zu entwickeln, wie die Europäische Union im Jahr 2020 aussehen soll.

Der dem Dialog der EFSA mit ihren italienischen Nachbarn gewidmete Nachmittag umfasste eine Reihe von interaktiven und ansprechenden Aktivitäten, die ihren Höhepunkt in einer lebhaften Zusammenkunft mit dem Titel „Appetite for Europe“ (Appetit auf Europa) fanden, an der über 150 Personen teilnahmen.

Sich an die Anwesenden wendend erklärte die Geschäftsführende Direktorin der EFSA, Catherine Geslain-Lanéelle: „Ziel des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger ist es, den Dialog zwischen Bürgern, Institutionen und der Zivilgesellschaft zu fördern. Die Unionsbürgerschaft ist kein leeres Konzept, sondern ein konkreter Status, mit dem eine Reihe grundlegender Rechte verknüpft sind. Die EFSA freut sich, diese Initiative zu feiern und die Zukunft Europas mit den Bürgern Parmas, der EU und ihren Partnern vor Ort zu diskutieren.“

Die Anwesenden erörterten die Zukunft der Europäischen Union mit Mitarbeitern der EFSA – darunter Frau Geslain-Lanéelle –, Federico Pizzarotti, dem Bürgermeister von Parma, sowie Fabrizio Spada von der Vertretung der Europäischen Kommission in Mailand. Die breit angelegte Diskussion erstreckte sich dabei auf so unterschiedliche Fragen wie: Möglichkeiten der Bewusstseinsstärkung für die Arbeit der EU bei den europäischen Bürgerinnen und Bürgern, die Suche nach einer gemeinsamen, die verschiedenen Nationen übergreifenden Identität sowie Wege der bestmöglichen Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten in Zeiten der Krise.

Vor der Debatte gab es Informationsveranstaltungen zu Themen wie: die Rolle der EFSA im Europäischen Lebensmittelsicherheitssystem, Risiken und Nutzen von Pestiziden, Tierschutz und gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln. Unter dem Motto „Meet the Scientist“ (Frag einen Wissenschaftler) konnten die Besucher sich auch mit Sachverständigen der EFSA zusammensetzen, um vorgenannte und andere Themen, z.B. genetisch veränderte Organismen (GVO), Pflanzengesundheit, Zoonosen, Lebensmittelzusatzstoffe oder Ernährungsfragen, zu diskutieren.

Für Kinder wurde ein spezielles, interaktives Programm angeboten, im Rahmen dessen ihnen spielerisch wissenschaftliche Aspekte von Lebensmitteln näher gebracht wurden. Und im EFSA-„Kino“ lief die Videoreihe der Behörde, „Understanding Science” (Wissenschaft verstehen), in der die wissenschaftlichen Grundlagen und Hintergründe der zahlreichen, unterschiedlichen Bereiche der Tätigkeit der EFSA erklärt werden.


Hinweise für die Redaktion:

Der auch als Schuman-Tag bezeichnete Europatag erinnert an die historische Erklärung des französischen Außenministers Robert Schuman im Jahr 1950. Der Vorschlag Schumans, die französische und westdeutsche Kohle- und Stahlindustrie zusammenzulegen, führte zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl – der erste Schritt der Europäischen Föderation.

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