Gutachten über Zucker zwecks Auswertung der großen Datenfülle verschoben

Wegen der hohen Zahl von Datensätzen und Studien, die in die Beurteilung von Diätzucker einfließen müssen, hat die EFSA die Frist für ihr wissenschaftliches Gutachten zu diesem Thema aktualisiert. Die EFSA hat mit den fünf europäischen Staaten, die eine wissenschaftliche Beratung hierzu beantragt hatten, eine Fristverlängerung vereinbart und strebt für Ende 2020 einen fertigen Entwurf zur öffentlichen Konsultation an, damit die Arbeiten im Jahr 2021 abgeschlossen werden können.

Die EFSA wurde im Jahr 2017 um wissenschaftliche Beratung zu Zuckerzusätzen ersucht und hat ein wissenschaftliches Protokoll, d. h. einen detaillierten Plan für die Durchführung der Bewertung, ausgearbeitet. Im Anschluss an öffentliche Konsultation zum Protokoll im Jahr 2018 wurde die Bandbreite der in die Bewertung aufzunehmenden Studien erweitert. Inzwischen wurden beträchtliche Fortschritte erzielt, wobei jedoch eine Vielzahl zusätzlicher Studien auswertet werden muss und einige Dateninhaber kontaktiert werden, um von ihnen zusätzliche Angaben anzufordern.

Die Ernährungsexperten der EFSA werden versuchen, eine tolerierbare Obergrenze für die tägliche Gesamtaufnahmemenge für die Gesamtzufuhr/Zugabe/freien Zucker festzulegen, sofern die verfügbaren Daten dies zulassen. Andernfalls könnten andere Werte verwendet werden, um das Risiko zu charakterisieren. Dies wird den nationalen Behörden dabei helfen, Empfehlungen für den Verzehr von diätetischem Zucker und für die Planung von lebensmittelbasierten Ernährungsleitfäden aufzustellen.

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