Themen des Referats Diätetische und chemische Überwachung

Acrylamid Acrylamid

Acrylamid ist eine chemische Verbindung, die typischerweise bei der Zubereitung bzw. Verarbeitung stärkehaltiger Lebensmittel unter hohen Temperaturen, wie Braten, Backen oder Rösten, entsteht. Es bildet sich bei der Reaktion zwischen reduzierenden Zuckern (z.B Glukose oder Fruktose) und bestimmten Aminosäuren, die in Lebensmitteln natürlich vorkommen. Acrylamid wurde in Erzeugnissen wie Kartoffelchips, Pommes frites, Brot, Keksen und Kaffee nachgewiesen. Erstmals wurde es im April 2002 in Lebensmitteln entdeckt; Menschen dürften dem Stoff aber wahrscheinlich schon immer über ihre Ernährung ausgesetzt gewesen sein.

Datenerhebung Datenerhebung

Die Erhebung genauer und zuverlässiger Daten ist eine unabdingbare Voraussetzung für das Risikomanagement und für Risikobewertungen, die auf gesicherten Erkenntnissen beruhen. Sowohl Wissenschaftler, die Risikobewertungen durchführen, als auch Entscheidungsträger in Europa haben Bedarf an aktuellen und vergleichbaren Informationen für alle Mitgliedstaaten über die in Verbindung mit der Lebensmittelkette festgestellten Risiken und über den Verzehr von Lebensmitteln.

Dioxine Dioxine

Dioxine und ähnliche Verbindungen, wie dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (PCB), umfassen eine Reihe von giftigen Substanzen, die bei Verbrennung – z.B. durch Müllverbrennung oder Waldbrände – sowie bei einigen industriellen Prozessen entstehen. Infolge gemeinsamer Anstrengungen auf EU-Ebene ist seit den siebziger Jahren ein Rückgang von Dioxinen in der Umwelt zu beobachten.