Themen zu biologischen Gefahren

Tiergesundheit Tiergesundheit

Tiergesundheit ist ein wesentlicher Teil des Mandats der EFSA. Das Konzept der Tiergesundheit bezieht sich nicht nur auf Tierkrankheiten, sondern auch auf den kritischen Zusammenhang zwischen Tierschutz, Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit. Die besondere Stellung der EFSA erlaubt einen integrierten Ansatz im Hinblick auf die Tiergesundheit, da ihr Aufgabenbereich die Sicherheit der gesamten Lebensmittelkette abdeckt.

Tierschutz Tierschutz

Der Tierschutz ist ein wesentlicher Bestandteil des Mandats der EFSA. Die Sicherheit der Lebensmittelkette wird indirekt durch das Wohlergehen der Tiere beeinflusst, insbesondere jener Tiere, die zur Lebensmittelerzeugung gehalten werden.

Dekontamination von Schlachtkörpern Dekontamination von Schlachtkörpern

Dekontaminationsbehandlungen beinhalten das Auftragen einer chemischen Substanz auf Tierkadaver während der Schlachtung zur Verringerung von Verunreinigungen durch Mikroben wie Salmonellen oder Campylobakter.

Futtermittel Futtermittel

Sichere Futtermittel sind wichtig für die Tiergesundheit, die Umwelt und die Sicherheit von Lebensmitteln tierischen Ursprungs. Es gibt zahlreiche Beispiele für die enge Verbindung zwischen der Sicherheit der Futtermittel und der Lebensmittel, die wir essen.

Modernisierung der Fleischbeschau Modernisierung der Fleischbeschau

Hauptziel der Fleischbeschau ist es, Gefahren für die öffentliche Gesundheit, z. B. über Lebensmittel übertragene Krankheitserreger oder chemische Kontaminanten in Lebensmitteln tierischen Ursprungs nachzuweisen und zu verhüten.

Neuartige Influenza A (H1N1)

Die EFSA verfolgt aufmerksam den Ausbruch des neuartigen Influenzavirus A (anfänglich als „Schweinegrippe“ bezeichnet), der mit Bezug auf Menschen zuerst in Mexiko und den USA gemeldet und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitgeteilt worden ist.

Qualifizierte Sicherheitsannahme (QPS) Qualifizierte Sicherheitsannahme (QPS)

In der Europäischen Union können viele verschiedene biologische Agenzien wie zum Beispiel Bakterien- und Pilzarten oder Viren, die für Pflanzenschutzzwecke eingesetzt werden, zur Verwendung in der Lebensmittel- und Futtermittelkette zugelassen werden.

E. coli-Ausbruch 2011 Ausbrüche von Shiga-Toxin produzierenden E. coli

Zwischen Anfang Mai und Ende Juli 2011 erlebte Deutschland einen Ausbruch von Shiga-Toxin produzierenden Escherichia coli (STEC). Am 24. Juni 2011 meldeten die französischen Behörden ebenfalls einen E. coli-Ausbruch in der Region um Bordeaux. Seit Beginn dieser Ausbrüche kam es aufgrund von STEC bei einer großen Zahl von Patienten zu blutigem Durchfall, und ein ungewöhnlich hoher Anteil dieser Patienten entwickelte ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS).